Jeder der schon mal einen alten Western gesehen hat, hat das Prinzip genutzter Windenergie bereits vorgeführt bekommen. Die alten Farmen hatten alle ein Windrad auf einem Metallgestell, welches benutzt wurde um Wasser hoch zu pumpen. Dazu muss man sich vergegenwärtigen, dass man Energie nicht erzeugen kann. Niemand schafft neue Energie. Man kann nur die in der Umwelt bereits vorhandene Energie umwandeln und nutzbar machen.
Verbrennt man Kohle, so ist die darin enthaltene Energie durch die Sonne erzeugt worden. Pflanzen haben das Sonnenlicht gespeichert, sind abgestorben, wurden im Boden verdichtet und zur Kohle gepresst. Menschen bringen die Kohle zum schnellen Oxydieren durch Verbrennen und es entsteht für uns nutzbare Hitze. So ist es auch mit der Windenergie. Die Sonne bringt die Luftmassen dazu sich zu verwirbeln und die entstehende Bewegungsenergie, können wir mit Hilfe von gut angeordneten Schaufeln in andere Energie umwandeln. Bei den Windkraftanlagen ist es das Wirkungsprinzip des Dynamos. Jeder Radfahrer kennt dies. Seine Energie, die er in die Pedale steckt, bringt das Rad zum drehen. An den Reifenmantel angelehnt, wird ein kleines Rad des Dynamos zum Mitdrehen gezwungen und es entsteht Strom.
Wie im Kleinen beim Rad, kann man es auch im Großen bei den Windkraftanlagen nutzen. Das Windrad setzt den Rotor in Bewegung. Drei Windradrotoren drehen die Nabe und diese Bewegung wird über die Achse in der Mitte des Mastes weitergeleitet. Diese Drehung wird an eine Spule eines Elektromotors weitergegeben, welche mit Kupferdraht umwickelt ist. Die Kupferspule ist selbstverständlich innerhalb eines Dauermagneten platziert. Jetzt dreht sich die Spule innerhalb des Magnets und erzeugt einen elektrischen Stromfluss. Abschließend wird es an die Netzstromspannung angeglichen und schon hat man Strom erzeugt.
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